#12 Tod in den Flammen

Shownotes

Ein Stall im Kanton St. Gallen. Ein gewöhnlicher Tag – bis plötzlich alles brennt.

Schweine. Eingesperrt. Hunderte. Ein Feuer. Keine Flucht. Minuten, die sich wie Stunden anfühlen.

810 Tiere sterben.

Ein Brandereignis – oder ein strukturelles Versagen?

Dami fragt: Wann ist ein „Unfall“ keiner mehr? Warum fehlt Tieren der Schutz, der für Menschen selbstverständlich ist?

Vani ordnet ein:

  • Brandschutz vs. Tierschutz
  • Garantenstellung der Tierhalter
  • Fahrlässigkeit vs. Verantwortung
  • Systemische Risiken der Massentierhaltung

Ein Fall über fehlende Schutzkonzepte, rechtliche Lücken – und die Frage, was ein Tierleben wert ist.

TierCrime mit VanDam – wahre Fälle von Tierquälerei aus der Schweiz. Für die Tiere, die keine Stimme haben.

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00:00:35: Ein freundlicher Frühlingstag in Kantonsangau.

00:00:38: Eine Ort, die hier in aller Ruhe auf den Weitgrasen.

00:00:44: Ein Zuchtbetrieb mit zwei zwischen idyllischen Feldern und ruhiger Strassen.

00:00:52: Ein normaler Arbeitstag und eignet sich ein Mensch zu.

00:00:55: Aus dem Nichts zerreissen panische Schrei die idyllische Ruhe.

00:01:06: Ein Seustuch steht im Fallbrand.

00:01:08: Flammen pessen sich durch Hals, Metall ... Plastik und gönnt mehrere Meter in die Höhe.

00:01:17: Rauch steigt über dem Dach auf Kilometer weit, sicherbar.

00:01:28: Drinn, Tier, Däu, Hunderte eingesperrt zwischen Feuer- und Rauch ohne Fluchtweg, ohne Chancen.

00:01:41: Achthundertzehn soll sterben – nicht plötzlich, nicht schmerzlos und langsam Grausam, durch Hitze Brauch und Panik.

00:01:55: Die Menschen können flüchten.

00:01:57: Unverletzt zum Glück.

00:02:00: Aber die Tiere?

00:02:03: Sie haben keinen Fluchtweg.

00:02:05: Keine Töre, die sich für sie öffnen.

00:02:08: Sie bleiben einfach zurück.

00:02:11: Feuerwehr, Einsatzkräfte und Tierhalter müssen zuschauen wie über eighthundert Zwei an der Mobung ihres Lebens verlieren.

00:02:21: Wie geleitet, wo Todesangst und die Schmerz erfüllte Schrei der Tiere.

00:02:42: Willkommen bei Tiercrime mit Van Damme, ein Podcast über echte Tierschutzfälle.

00:02:47: Und darüber, wieso Tierleid oft kein Unfall ist, sondern das Resultat von Entscheidungen.

00:02:53: Ich bin Dami...

00:02:54: ...und ich bin Wani!

00:02:56: Heute reden wir über einen Stallbrand und eine unbequeme Frage.

00:03:01: Haben diese Tiere einfach pech gehabt oder sterben sie weil wir es zugelassen haben?

00:03:20: Am achtem Mai, im Jahr zwei tausend vierundzwanzig kurz nach dem Füffi ist bei den Notrufzentralen ein Alarm eingegangen.

00:03:26: Ein Betrieb mit zwei Söhlistellen in Gossau brönt.

00:03:30: Wo die Feuerwehr eintroffen ist, ist eine der beiden Stellen bereits vollständige Flammen gestanden.

00:03:37: Das Dach wurde eingestürzt.

00:03:39: Der Brand war nimmkontrollierbar.

00:03:42: Im gesamten Betrieb befunden sich rund duzig fünfhundert Söhle.

00:03:47: Achthundertzehn Söhli im Stall eines sind vor den Augen der Einsatzkräfte verbrennt.

00:03:53: Sie konnten ihr Linen retten können, weil es zu gefährlich war, das Gebäude zu betreten.

00:03:57: Sie konzentrieren

00:03:58: sich nur noch darauf, das Übergreifen des Brandes auf dem Stall zu verhindern.

00:04:04: Allerdings wurden die dicke Rauchwolken vom Wind ins Stall geblasen und zu allem ist die Stromversorgung ausgefallen, womit auch Belüftung vom Stall ausser Betrieb war.

00:04:17: Die Tiere im Stall zwei haben das Ersticken gedroht.

00:04:21: Mittels Entlüfter hat Feuerwehr versucht, die Säule zu retten.

00:04:26: Sechsunderte Ferkale und neunzeigendem Mutter-Säu sind in akuter Lebensgefahr gewesen, konnten aber letztlich dann vor dem Tod bewahrt werden können.

00:04:35: Während gleichzeitig die achthundertzehn Säulen im Stall nebenan bebrannt

00:04:45: wurden.

00:04:46: In einem Gebäude, der für genau diese Tiere geboten wurde ist einfach zur Todesfälle geworden?

00:04:53: Ja und die Tiere waren nicht zufällig dort.

00:04:56: Sie waren dort, weil wir als Gesellschaft Fleisch viel Fleisch konsumieren wollen.

00:05:03: Und weil man darum auch Massentierhaltung zulässt... ...und weil man dabei nicht einmal dafür sorgt, dass diese Tiere ihren Stell gut geschützt sind.

00:05:13: Schau

00:05:14: mal ganz direkt!

00:05:15: Wenn ein Wohnhaus abbröhnt und Menschen sterben, dann reden wir von einer Tragödie.

00:05:20: Wenn jetzt aber über achthundert Tiere in einem Stall verbrennen, dann sprechen wir von einem Sachschaden.

00:05:27: Richtig war ja ganz klar es ist ein Versicherungsfall und schlimmer noch bei Versicherungen die auf sättige Sachen spezialisiert sind gilt das als ganz normales Risiko.

00:05:40: Hier leiden bedeutende Unterschiede zum Brand bei einem Wohnhaus, wo Menschenleben betroffen sein

00:05:46: können.

00:05:47: Aber wo drinnen liegt denn der Unterschied?

00:05:50: Eigentlich müssen wir von bewohnten Gebäuden in den meisten Kantonen zwingend eine Gebäudeversicherung abschliessen.

00:05:57: Dies deckt im Brandfall aber nur den Sachschaden am Gebäud.

00:06:01: Die Menschen, die hier zu Schaden kommen könnten, sind in diesem Sinne nicht versichert – also kann man nicht versicheren Dass bei einem Brandausbruch einen Betrag bezahlt werden würde und die Sachen abgeschlossen wäre, logischerweise.

00:06:17: Aber beim landwirtschaftlichen Betrieb ist genau das der Fall.

00:06:20: Bereits im Voraus kann man sich gegen Brandrisiken versichern und deckt nicht nur den Gebäudeschaden, sondern auch den Sachwert von verbrannten oder verstickten Tieren als sehr ersetzbare Dinge.

00:06:33: Das

00:06:33: ist unglaublich!

00:06:35: Und das, obwohl Tiergemäßgesetz eigentlich gar keine Sachen mehr sind.

00:06:40: Ein Brand, der nicht wirklich ein direkts Versagen vom Halter ist... Aber was heisst es jetzt rechtlich?

00:06:46: Ist so etwas wie einen Unfall oder steckt hier vielleicht mehr dahinter?

00:06:51: Im Brandfall stellen sich viele Fragen und natürlich auch zu den Tierschutzrechtlichen Verantwortung.

00:06:57: Das gilt dann, wenn die veränderten Tiere von der Versicherung einfach ersetzt werden.

00:07:03: Darum ist es eben auch wichtig, dass dann strafrechtliche Ermittlungen gibt.

00:07:06: Weil einfach vieles unklar ist.

00:07:10: Wie sieht das jetzt in diesem Fall aus?

00:07:13: Die strafrechlichen Ermittlagen bezüglich der Brandursache sind uns leider nicht im Detail bekannt.

00:07:19: Wir haben die zuständigen Staatsanwaltschaft bettete einige Fragen zu beantworten aber leider ohne Ergebnis.

00:07:27: Die Kantonspolizei St.

00:07:28: Gallen hat ermittelt und hat Zeugen gesucht, Videos- und Fotoimmaterial dazu aufgerufen einzureichen damit sie den Brandverlauf rekonstruieren können.

00:07:38: Immerhin haben wir die Einstellungsverfügung von der Staatsanwaltschaft bekommen und daraus lassen sich etwas lesen.

00:07:46: Was steht denn da drin?

00:07:47: Also ist es wegen Tierquälerei ermittlet worden?

00:07:50: Primär ist wegen fahrlässiger Verursachung einer Fürsbrunscht ermittlett worden.

00:07:57: Das Online-Magazin Republik hat kürzlich zwei sehr gut recherchierte Beiträge zur Stallbrennende landwirtschaftlichen Stallungen gebracht und hat anhand eines Falles im Kanton Luzern, wo es auch um Säule und Geissen ging, aufzeigt dass Tierquälerei in solchen Strophermittlingen eigentlich häufig kein Thema sind.

00:08:17: Aber wieso das genau?

00:08:20: Die Republik fragte noch, bei der Staatsanwaltschaft.

00:08:26: Sie sagten, Stahl brennt sich in ein aussergewöhnliches Erreignis.

00:08:30: Der Vorwurf einer Führsbrunsch steigt darum im Vordergrund.

00:08:37: Es ging nicht um den Umstand der Tierhaltung.

00:08:41: Was ist das für eine Argumentation?

00:08:43: Komplett unverständlich für mich ... Der Tierhalter treibt natürlich Verantwortung für seine Tiere, auch im Brandfall.

00:08:52: Darum ist es eben zwingend in Bezug auf Tierquälerei zu ermitteln und feststellen, ob der Tierhalte einerseits den Brand verursacht hat oder hätte ihn vermieden können und die nötigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen hat – auch in Bezu auf eine mögliche Rettung von den Tieren.

00:09:10: Im Fall Gossau ist aber tatsächlich auch vorlässige Tierqualerie der Staatsanwaltschaft in Betracht so geworden.

00:09:18: Okay, aber was kommt jetzt hier als Brandursache infrage?

00:09:21: Vielleicht Brandstiftung oder Fahrlässigkeit?

00:09:23: Ein technischer Defekt... Was könnte da strafbar sein?

00:09:27: Gemessen den Einstellungsverfeugung wird ein technischen Defekt als Ursache vermutet und mutmasslich sich das Feuer im Dachstock ausbrochen.

00:09:37: Mangelse Hinweise auf ein schuldhaftes Verhalten also zum Beispiel eine grobe Fahrläßigkeit Hätte man das aber keine Täterschaft anlasten können, ist dann eben auch eingestellt worden.

00:09:48: Man kann mit er als Täter infrage?

00:09:51: Zuerst einmal natürlich den Tierhalter, der ja muss dafür sorgen, dass seine Tiere vor kalkulierbaren Risiken bestmöglich geschützt sind.

00:09:59: Dann aber auch den Hersteller oder Mondeur von technischen Anlagen wie Fahrzeuge und Gerätschaften, was immer dieser Brand verursacht hat Es könnte ja ein Produktionsfäler oder einen unsorgfältigen Einbau sein, z.B.

00:10:15: von einem Ferkelnest.

00:10:17: Ein Ferkel-Nest?

00:10:19: Ja, Ferkeli, also kleine Säule, Ferle haben einen wesentlich grösseren Wärmebedarf als Muttersäu und sie können wenn sie nicht genug Temperatur haben unmittelbar nach der Geburt an Unterkühlung sterben.

00:10:35: Und darum wird die häufige Teil des Buches für die Ferke abgespürt und temperiert.

00:10:41: Konventionellerweise werden hier Wärmelampen eingesetzt, da weiss man relativ, dass es brandgefroren ist, damit verbunden sind.

00:10:50: Da muss man wissen was man macht.

00:10:53: Heute gibt's aber auch sehr ausklügelte systemisolierte Käste mit Temperatur gestyreteten Heizplatten, die elektrisch oder mit warmem Wasser funktionieren.

00:11:03: Auch diese Systeme sind gewisser Massenfäleranfällig.

00:11:08: Noch eine Frage.

00:11:09: Wieso sterben bei Stallbremsen sehr häufig Tiere, während Menschen bei Bremsen entkommend?

00:11:16: Ja, weil Stallalagen natürlich primär für eine effiziente Tierproduktion gebaut sind und eben nicht für Notfälle.

00:11:24: Beim Personenschutz ist das anders.

00:11:27: Das ist zwingend vorgegeben aber der Brandschutz im Bereich der Tierhaltung abgesehen von den Vorgaben nach Tierschutzgesetzgebung freiwillig.

00:11:36: Aber

00:11:36: warte schnell!

00:11:37: Wir reden ja hier von Lebewesen, die laut Gesetz Entfindungsfähige und Entfindingsfähige sind und rechtlich geschützt sind.

00:11:43: Wie kann es sein, dass die Brandschutzvorschriften für Tierfaktivs optional sind?

00:11:48: Das geht einfach nicht auf

00:11:50: mich.

00:11:50: Ja, Brandschutzzugabe existieren zwar aber sie sind primär auf der Schutz des Menschen und Gebäude ausgerichtet.

00:11:59: Wo ist denn das jetzt überhaupt geregelt?

00:12:01: Für den Führschutz sind die Kantone zuständig nicht der Bund.

00:12:05: Es gibt sogenannte Brandschutzvorschriften und diese werden durch ein interkantonales Organ, aufgrund einer interkantonalen Vereinbarung für die ganze Schweiz als verbindlich erklärt.

00:12:18: Für die Erarbeitung von der Brandschutzvorschrift ist die Vereinigung kantonaller Führversicherungen verantwortlich und die Umsetzung muss dann noch in den Kantonen stattfinden.

00:12:31: Die Brandschutzvorschriften stellen quasi die gesetzliche Grundlage für die Ausführung des Brandschutzes in Bauten dar.

00:12:38: Die aktuellen Brandschuze-Vorschrifte, die stammt von dem Jahr hierher, werden regelmässig revidiert und sie bezwecken den Schutz der Personen, Tieren und Sachen vor den Gefahrens- und Auswirkungen des Brennens.

00:12:52: Wie bleibt jetzt genau das Problem?

00:12:55: Einerseits haben die Brandschutzvorschriften eine starke Fokus auf polen Aspekt, aber ein effektiver Brandschutze geht gerade bei Nutztiere in Stellen, wo sehr spezielle Situationen angebildet wird.

00:13:10: Da braucht es auch organisatorische und technische Aspekte.

00:13:14: Das ist sehr umfassend, was man alles denken muss.

00:13:18: Zudem fehlt es trotzdem klaren Schutzauftrag auch in Bezug auf Tiere auch im baulachen Bereich an konkreten Vorgaben aktuell.

00:13:27: Es gibt nur eine einzige Vorschrift für landwirtschaftliche Bauten, und zwar aber ein gewisser Grössein.

00:13:34: Und zu guter Letzt werden die Tiere aus diesen Schutzzielbestimmungen ab dem nächsten Jahr rausgenommen.

00:13:44: Da haben wir sogar einen Rückstück.

00:13:46: Was?

00:13:46: Das kann doch nicht sein!

00:13:47: Wieso machen wir so

00:13:48: etwas?!

00:13:49: Also eben die Brandschutzvorschriften werden alle paar Jahre revidiert.

00:13:53: Und da gibt es manchmal auch eine Strategieinwechsl, und das ist auch jetzt der Fall.

00:13:59: mit den neuen Brandschutz-Vorschrifte im Jahr für die Kraft retten soll, verfolgt man neu ein pragmatischer Ansatz in Bezug auf Menschen.

00:14:11: Da liegt eigentlich die Frage zu Grund, wie viel Geld ist Gesellschaft bereit für den Brandschuz auszugeben?

00:14:18: Grundsätzlich wird für alle Bauten ein Minimals-Schutzniveau angestrebt.

00:14:24: Und über das Aussen soll dann einfach mit verhältnismäßigen Massnahmen möglichst viele Menschenleben geschützt werden.

00:14:32: Aber hier spielt die Volkswirtschaftlich zur Verfügung stehenden Ressourcen eine grosse Rolle und Tiere finden in den Schutzziel diesen neuen Vorschriften gar keine Erwähnung mehr.

00:14:46: Aber es ist schon mega krass, findest du nicht?

00:14:49: Ja ich finde das tatsächlich auch sehr krass.

00:14:53: Also die Tiere verdienen jetzt gar kein Schutz mehr.

00:14:56: oder was genau soll das denn bedeuten?

00:14:58: Ja das bedeutet dass wir den Schutz von Tieren noch stärker als heute in die volle Eigenverantwortung der Tierhaltenden leiden.

00:15:07: und wie gesagt bei Menschen werden neue Risiken für Personen aufgenommen.

00:15:14: Man muss aber bedenken, dort wird aufs Verhalten von typischen Nutzergruppen einer Bauten abgestellt und dann neben das Personenrisiko berücksichtigt und berechnet.

00:15:24: Und da liegt eben auch ein Problem.

00:15:26: bei den Nutztieren macht man genau das nicht obwohl sie ja nicht freiwillig in diesen Bautenen in dieser Stelle eingepfercht sind.

00:15:35: Sie haben keine Wahl, sie sind völlig ausgeliefert.

00:15:38: Also

00:15:38: dass dieser Umstand bei der Risikoabschätzung nicht mit berücksichtigt wird ist ja unglaublich unfair!

00:15:45: Wenn man die Tiere schon auf so engem Raum einspürt dann muss man ihnen doch wenigstens Möglichkeit geben, dass sie im Brandfall flüchten können oder?

00:15:56: Das ist ja komplett hilflos.

00:15:59: Ja das sehe ich genau gleich eben... Ja, immerhin hat der Widerstand von mehreren Organisationen dazu geführt dass die Bund und Kantöne jetzt zusammen eine sogenannte Schutzzielprozesse startet und schaut wie man Tiere besser schützen kann.

00:16:16: Es hat aber viel gebraucht, wir haben das jahrelang bickelt und müssen darauf bestehen, dass etwas passiert.

00:16:24: Lass uns jetzt noch einmal über diese Tiere reden nicht als Zahl sondern was passiert mit diesen Säulen in einem brännenden Stahl?

00:16:33: Bei brennend entstehen in unterschiedlichen Maßmaßen Cholamonoxide, Cholendioxid und toxische Dämpfe.

00:16:41: Häufiger als zu Verbrönningen kommt es zu einer Rauchvergiftung.

00:16:45: Begleitet ist das Ganze natürlich von einem akuten Stress der Panik.

00:16:50: Die Tiere verstehen überhaupt nicht was passiert und wissen dann nicht wohin oder was machen.

00:16:57: Und aufgrund der Anatomie von Tieren, die ist ja anders bei Tieren als bei Menschen.

00:17:02: Der Rumpfer läuft parallel zum Boden und wird auch schneller lebenswichtige Organe schwer beschädigt.

00:17:10: Es gibt nebte Verbrennungen direkt durch den Brand.

00:17:15: Was eher selten ist, gibt es eben auch Verbrenningen durch herabstürzende Brandteile oder durch Material am Boden.

00:17:24: Oder der tropfende heiße Kunststoff oder Tier von der Decke-Isolierung.

00:17:28: Das sind Sachen, die wir nicht gerade daran denken.

00:17:31: Ja das klingt krass!

00:17:32: Jetzt stelle dir das mal vor und ich finde es noch wichtig ist zu erwähnen, dass diese Tiere ja nicht schnell sterben in den Sommerfall?

00:17:40: Nein, das ist absolut grausam.

00:17:42: Es ist nicht nur den Sauerstoffmangel sondern auch die Atemluft, die massiv erhitzt ist.

00:17:49: Dass es im Brand geht, dampft ... Die Säue muss dann verstärkt schnufen.

00:17:55: Das führt sehr schnell zu einer Ausdröchnung und auch zur inneren Verbrennung, zu Entzündungen, Odeemschädigungen an den Organen aber auch Schädigung an den Augen am zentralen Nervensystem.

00:18:08: Es ist bekannt von Brandberichten und Untersuchungen dass es zu dramatischen Fluchtversuche kommt.

00:18:16: also man findet hier immer wieder gerade bei Säu Tiere, die wirklich über ihre Abschrankung hinein versuchen zu kleddern und zu gumpen.

00:18:24: Was auch immer ... Ja, wirklich dramatisch!

00:18:28: Und wenn diese Tiere das Brandereignisse überleben, dann kommt es nicht selten zum Frühjahr durch einen Kreislaufversägen in den nachfolgenden Tagen oder sogar erst später, das kann auch Wochen später sein, durch Nieren-Schädigung, Lungenentzündung, Abmagerung... Es gibt auch häufig trächtige Tiere, die ihre Jungen verlieren.

00:18:51: Das ist auch sehr häufig der Fall und Studie beschreibe hier wirklich ganz schlimme Zustände von geretteten Tieren.

00:19:01: Die kann ich gar nicht wiedergeben, das ist wirklich unerträglich.

00:19:05: Ja auch heftig!

00:19:07: Auch Adi Söhli im benachbarten Stall ... Der Stall hat jetzt zwar nicht gebrannt aber die Rauchwolke hat den Stall eingeghüllt.

00:19:16: Somit sind auch diese Säulen lebensgefordert?

00:19:19: Ja, genau.

00:19:20: Wir weiss, dass nach dreieinhalb Minuten schon noch die Brandausbruch könnte für die Tier- erlebensbedrohende Verhältnisse entstehen.

00:19:30: Und zwar steht hier die Holomonoxide vergiftig im Vordergrund.

00:19:34: Das führt dann zu Bewusstseinstörungen, Schweißausbrüche, Erstickungserscheinungen, Lähmungen und Krämpfe.

00:19:42: Im Fall einer Rauchvergiftung sind die Tiere häufig geistesabwesend und schlapp- und auch bewegungsunfähig und passiv.

00:19:50: Die müssen dann effektiv, wenn sie noch gerettet werden, aussen treiben.

00:19:57: Was bei Säusteln erschwerend dazu kommt ist, dass häufig kunsthoffaltiges Wärmeisolationsmaterial verwendet wird.

00:20:05: Das gilt als besondere Schadkomponenten, weil das eben auch so toxische Dämpfe freisetzt.

00:20:11: im Brandfall.

00:20:12: Also die Sachen, die du hier beschreibst, die kann man sich gar nicht vorstellen?

00:20:16: Das ist Wahnsinn!

00:20:18: Wie könnte man denn diese Tiere retten?

00:20:19: Gibt es einen effektiven Brandschutz?

00:20:22: Also das Wichtigste ist sicher auch die Sensibilisierung, die dann zu Präventionsmaßnahmen führt und das könnte in vielen Fällen schon entstehen auf einem Brand verhindern.

00:20:34: aber es braucht zwingend präventive Vorkehrungen um einen Brand, wenn er ausbricht zu kontrollieren und Tier zu retten.

00:20:43: Hier gibt es ganz viele verschiedene Massnahmen auf verschiedenen Ebenen.

00:20:47: Das ist ein relativ komplexes Thema.

00:20:50: Es können technische Anlagen wie Warnsysteme sein, Sprinkler, Brandeidämmende Vorkehrungen wie zum Beispiel Brandschutzabschnitt aber natürlich auch Fluchtwegnotusgänge und Brandschutzkonzept.

00:21:02: Aber die Idee wäre hier, wieso macht man das nicht?

00:21:05: Ist es denn so schwierig ein Rauchmelder zu installieren?

00:21:08: Das Thema ist komplexer als dass es auf den ersten Blick scheint und es gibt natürlich auch praktische Hörden.

00:21:15: Zum Beispiel, wo der Rauchmeldner erwähnt, in Ställe funktioniert diese Häufige sehr schlecht für eine Fäelfunktion weil Ställe in der Regel sehr staubig sind.

00:21:27: Aber ein cleveres Set an Massnahmen, sowohl technisch als auch bolach und organisatorisch würde auf jeden Fall viele Leben retten.

00:21:36: Wie sieht denn so eine Rettung aus von Säulen in einem brennenden Stall?

00:21:41: Ich habe das Gefühl es scheint irgendwie recht schwierig zu sein, so die Tiere im Brandfall zu retten.

00:21:45: Ja,

00:21:45: das ist wahr!

00:21:47: Wir gehören immer wieder von Säusen, die sich umländlich außertreiben zum Beispiel oder sogar zurücklaufen für diese Stalle Und sie ist ja so im Brandvall reagiert in die Tiere wie auch Menschen natürlich in einer extremen Situation panisch.

00:22:00: Und sie agieren nicht immer so, dass man das als rational ansehen würde von aussen.

00:22:07: Gerade Söyi, die nur ihre eigene kleine Box und keine Auslauf können, lösen sich in ihrer Panik fast nicht aus dem Stall zu treiben.

00:22:17: Sie wissen ja gar nicht woher sie sind, sie wissen nicht wo Quelle der Gefahr ist!

00:22:22: Und sie können auch nicht abschätzen, dass der Stall zur tödlichen Gefahr und fallen wird.

00:22:29: So unglaublich traurig!

00:22:31: Ich stelle mir vor, wahrscheinlich haben diese Säule in einer Intensivhaltung ja sowieso kaum Bewegung?

00:22:36: Ja das ist ein weiteres Problem.

00:22:38: Bein Schäden, Zucht- und Haltungsbedingte oder untrainierte Muskeln gelenklauen Verletzungen, eine grossen Artritis... Das sind alles so Sachen wo In Säu-haltigen hat nicht alle Tierbetrifft, aber durchaus vorkommt.

00:22:53: Und auch einen verschmutzten oder schmierigen Boden, gerade in Verbindungen mit Löschwasser und so.

00:22:59: Es erschwert natürlich das Laufen massiv.

00:23:03: Teil des Systemes in einer Säutsuchbetriebe sind hochträchtige Tiere.

00:23:10: Auch sie sind wie erschwerte Bedingungen.

00:23:15: Man muss natürlich ganz genau wissen, wie man mit zettigen Tieren in so einem Fall, in so einer extremen Situation umgeht.

00:23:24: Man weiss zum Beispiel, dass je mehr Gewalt man anwendet und wir wollen das Tier packen und möglichst ausserzerren zu seinem eigenen Schutz.

00:23:34: Aber je mehr gewalt man abwendet, umso mehr Widerstand der Säule kommt.

00:23:39: Bei den Säulen ist es extrem.

00:23:41: Das ist x-fach dokumentiert.

00:23:43: Darum ist es so wichtig, dass man ruhig bleibt und systematisch vorgeht.

00:23:48: Man muss zum Beispiel Säule in Gruppen ... Es ist viel versprechender, wenn man sie in Gruppe über den Stallgang, wo sie sich gewöhnt sind, rausruhig treibt.

00:23:59: Und ich meine auch ruhig bleiben.

00:24:00: In einer solchen Situation als Mensch ist natürlich extrem schwierig.

00:24:05: Das ist klar!

00:24:08: Experten haben darum schon, dass ich praktische Übungen mit den Tieren empfohlen habe.

00:24:17: Es gab dann schon eine vereinzelte Studie und das wird natürlich nur belechelt.

00:24:23: Wieso denn?

00:24:25: Das ist Zeitaufwendung und man muss es mit vielen Tieren wiederholen.

00:24:29: Beim Übigen geht es darum, dass die Menschen wissen, wie sie im Brandfall reagieren müssen aber auch, dass wir auch Tiere tragen können.

00:24:38: Und wenn man das mit allen Tieren machen müsste, die Mastzäule leben drei Monate und dann werden sie geschlachtet.

00:24:44: Das müssen wir ständig mit den neuen Tieren wiederholen – für das nimmt sich niemand Zeit.

00:24:50: Man geht nicht davon aus, dass es auf dem eigenen Hof brennt.

00:24:54: Wir schätzen auch dieses Risiko relativ klein ein.

00:24:58: Wann?

00:24:58: in diesem Zusammenhang würde mich jetzt noch interessieren, wie viele Säulen eigentlich Auslauf haben und sind nicht immer eine Stallung gesperrt?

00:25:05: Glücklicherweise gibt es immer mehr Stellen mit Auslauf, wenn es meistens nur ein kleiner Betonauslauf ist und natürlich weit weg ist von ihrem natürlichen Bedürfnis nach Wielen und Saulen.

00:25:17: Aber das nimmt immer hinzu, dass sie die Betonsläufe haben – das hilft schon im Brandfall.

00:25:24: Aktuell haben aber immer noch vierzehn bis fünfzehn Prozent aller Schweizer Säue kein Auslauf.

00:25:31: Das heisst, sie haben erstens ein trostloses Leben Und zweitens im Brandfall die deutlich schlechteren Chancen auf Rettung.

00:25:39: Also, es klingt ja noch nicht viel, aber trotzdem ... Ich sehe praktisch nie so ein Verossener?

00:25:48: Ja, das hat auch etwas damit zu tun, dass es häufig abgelegen ist und dass man häufig versucht, die Ausläufe abzutichten, Blickdichte zu machen.

00:26:01: Ja, das geht vor allem auch um den Schutz aus Tiersuchen rechtlichen Gründen.

00:26:08: Eine afrikanische Schweinepest ist zum Beispiel so ein Thema.

00:26:11: Man muss schauen, dass keine Wildsäune in Kontakt kommen mit diesen Säulen und da werden häufig Massnahmen betroffen.

00:26:20: Das verhindert natürlich auch, dass man es dann sieht.

00:26:24: Okay.

00:26:25: Oft kommt ja das Argument, dass ich keinen Unfall sehe.

00:26:28: Es wollte ja niemanden so.

00:26:32: Absicht ist juristisch ja natürlich nicht der einzige Maßstab, wo man muss anschauen.

00:26:37: Es gibt auch noch Fahrlässigkeit.

00:26:40: Ein unvorsichtiges Handieren mit brennbaren Stoffen, das ohne Überleid zu handeln und eine laere Fahrreinstelle sozusagen... Das ist alles nicht eine persönliche Angelegenheit, sondern als Tierhalter hat man eine Verantwortung für die Lebewesen in seiner Obhut.

00:26:59: Brandschutz ist eine rechtliche Pflicht.

00:27:02: Das ergibt sich ganz klar aus der Garantestellung von Tierhaltern.

00:27:06: Es erwähnt einfach nicht explizit im Tierschutzgesetz.

00:27:10: Und abgesehen davon gibt es natürlich auch noch Brandstiftungen, also das sind ja in der Regel nicht die Tierhaltenden selber sondern irgendwelche externe Personen.

00:27:18: aber es gibt doch noch relativ ... Ja, sie ist doch ein fixer Bestandteil dieser Brandstifte.

00:27:25: Sie ist in der Schweiz etwas tiefer also in anderen Ländern, aber auch in ein paar Prozent.

00:27:32: Ja und ich kann mir vorstellen dass es Leute sagen ja Brandunfälle das kann passieren, aber passiert es wirklich oder lässt unser System Tiere im Stich?

00:27:41: Ich finde die Frage stellt sich doch eher passieren wir in der Schweiz unseren Schweizer Füllstahlbremden?

00:27:48: Konkrete Zahlen fehlen, weil sie nicht erhoben werden.

00:27:51: Aber ja, man weiss, jedes Jahr sterben Hunderte, manchmal auch deutlich mehr als Tausende oder je nach Stall, die betroffen ist, tausende Tiere.

00:28:02: Das ist wirklich bekannt.

00:28:03: Wenn ein Hühnermastbetrieb mit zwölftausend Hühner betroffen wird, sind in der Regel alle Tiere betroffen.

00:28:12: Gerade Säule sind sehr häufig betroffen und auch dort ... die häufig grosse Tierzahlen auf einen ist.

00:28:20: Ich nehme an, dass die Tiere praktisch keine Überlebenschossen haben in so einem Fall?

00:28:25: Ja, das ist absolut richtig ja!

00:28:28: Zum Vergleich, in der Schweiz ereignet sich jährlich etwa Zehntausend Brennende im Gebäude.

00:28:33: ganz generell und das sind häufig Wohnbauten und die landwirtschaftlichen Bauten sind ca.

00:28:39: fünfhundert Brennenden.

00:28:41: Und die menschliche Todesfälle sind jährlich zwischen den Ärzten und den Sechsen und Dreißig in den letzten zehn Jahren, glaube ich.

00:28:49: Also da sind natürlich Erreignisse wie jetzt ... Extreme Ereignissen wie Comontana sind auch nicht dabei.

00:28:57: Die Statistik treibt dann gerade in die Höhe.

00:29:00: Aber ohne setzige Sachen sind es wirklich Treizeh bis Sechserdrießig?

00:29:04: Ja das ist also... Es ist tragisch natürlich, aber im Gegensatz zu Fünfhundert brennt.

00:29:10: Und das sind Zehntausige

00:29:12: von Tieren

00:29:12: betroffen und ich kann nicht verstehen, warum man trotzdem kein Fluchtkonzept macht in diesen Stellen?

00:29:19: Ja, das ist wahr!

00:29:21: Ich meine gerade auch den tragischen Fall Comontana.

00:29:24: Das hat gerade politische Diskussionen ausgelöst Und wir diskutieren jetzt, wie kann man das ... Wo muss man noch etwas anpassen?

00:29:33: Wie könnte man das noch verhindern?

00:29:35: oder zurecht natürlich.

00:29:37: Aber bei den Tieren nimmt man das einfach in Kauf.

00:29:39: Das ist wirklich so ja!

00:29:42: Die einzige Vorgabe, die es im Moment gibt.

00:29:44: für landwirtschaftliche Bauten gilt eigentlich für Stell mit einer Grundfläche von mehr als zwei Hundert Quadratmeter und dort muss es mindestens zwei wird Evakuierung.

00:29:56: zweckmässig angeordnete, genügend gross dimensionierte Ausgänge haben.

00:30:02: Und die Tören müssen die Flucht richtig aufgehen.

00:30:05: Das ist die einzige Vorgabe für alle Nutztiere und zwar völlig unabhängig von der Infrastruktur der Anlage.

00:30:11: Und das ist einfach total ungenügend und für viele Ställe einfach auch unpassend!

00:30:16: Ja es gibt doch sicher die Möglichkeit stelle so zu bauen dass ich in einer Gefahr den Fluchtweg zur Verfügung stehen.

00:30:24: Das gibt es auf jeden Fall.

00:30:26: Aber man weiss noch nicht so recht, wie man das am besten macht oder wie man es standardisieren soll.

00:30:31: Man hat sich bis jetzt einfach viel zu wenig mit dem auseinandersetzt.

00:30:36: Es gibt vereinzelt Studien, die das untersucht haben aber das ist noch nicht ein Riesenthema wirklich nicht.

00:30:42: Und es gibt vor allem auch grossen Tierartspezifische Unterschiede.

00:30:47: Hühner, Säuer, Inder, Ross – schon alle reagieren völlig unterschiedlich.

00:30:52: Gerade im Brandfall!

00:30:54: Und auch die Ställe selbst sind in ihrem Bau und ihrer Infrastruktur sehr unterschiedlich.

00:31:00: Da gibt es zum Beispiel Bebuchten oder grossveräumige Hallen, Anbindehaltungen.

00:31:05: Es ist je nach Tierart und Stahlkonzept das Unterschiede.

00:31:10: Was natürlich auch ein grosses Problem ist, ist Massentierhaltung.

00:31:15: Ja mehrere Hundert Zölle im Betrieb oder Tausende von Hühnern.

00:31:19: Hier ist doch ein Drama in einem Brandfall total vorprogrammiert!

00:31:24: Ja, das ist tatsächlich so.

00:31:27: In der Schweiz darf man bis zu eine Tausend Fünfhundert Mastzöhe über fünf und dreißig Kilo halten oder sogar zwei tausende Ferkeli unter fünf und dressig Kilos.

00:31:37: Und auch in unserem Fall waren es zwei Stellen in einem Betrieb, wo insgesamt eben eine Taussendfünfhunderte Zöhe gehalten wurde.

00:31:44: Eine Säue wird normalerweise in Gruppen in Buchten gehalten und im Brandfall ist es extrem schwierig, so viele Tiere zu retten.

00:31:54: schon durch die Infrastruktur, das sind die Buchten mit Stallgängen, mit Jigs, verschiedenen Törchen und so.

00:32:01: Man muss sie alle einzeln rausgeleiten und bei so vielen Tieren ist es schlicht nicht mehr möglich.

00:32:08: Aber das nimmt man zugunsten der Fleischproduktion halt einfach in Kauf.

00:32:14: Aber auch baulich wird das Leben dieser Tiere völlig ignoriert.

00:32:18: Wie meinst du das?

00:32:20: Ja ... Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Dach bereits so instabil, dass niemand mehr die Tiere retten konnte.

00:32:29: Das liegt häufig an den Baumaterialien.

00:32:32: Als Standart für grosse Tachflächen bei grossen Tierhallen werden häufig Nagellplatten verwendet.

00:32:39: Das sind ganz leichte Holzkonstruktionen mit einpressem Stahl ... Die sind schnell und kostengünstig montiert, eignet sich über grosse Flächen und werden auch von Stallbauer wirklich als die Lösung anpreisen.

00:32:55: Und diese filigrane Holzkonstruktion und auch die gute thermische Leitfähigkeit dieser Nagellplatten führt dazu, dass sie sehr schnell abbrennen und vor allem die Verbindungen schnell verkollen.

00:33:06: Wenn die Verbindung relativ wenig ist ... Wenn es weggeht, stürzt das gesamte Dachkonstrukt sehr schnell ein.

00:33:17: Das weiss man schon seit Jahren und ist bekannt.

00:33:20: Trotzdem werden die immer noch grossflächig verbaut.

00:33:24: Ist denn in diesem Fall, wo uns vorhin genau dieses Problem war?

00:33:28: Sind solche Platten im Einsatz gewesen?

00:33:31: Das ist auch so etwas.

00:33:32: Bedauerlicherweise ist das überhaupt kein Thema.

00:33:35: Man spricht einfach nicht übersättige Sachen!

00:33:40: Ich weiss es nicht.

00:33:40: Es steht weder etwas im Strafbefehl noch... Ist das irgendwie im Einsatzbericht gut?

00:33:48: Das habe ich jetzt nicht gesehen, aber üblicherweise wird so etwas nicht in den Einsatzbreichten der Feuerwehr festgehalten damit wir eben diese Sachen auch nachgehen und Verbesserungen anstreben können.

00:33:58: Und von der politischen Diskussion müssen wir schon gar nicht reden.

00:34:01: Das interessiert offenbar auch nicht.

00:34:04: Also Fakt ist hier bezogen auf den Fall die Feuerwehr Berücksichtigen standortgemäss natürlich im Rahmen von Ihrem Einsatz selbstverständlich alle Risiken und beziehen auch die Konstruktionen in diesem Sinn mit ein.

00:34:17: Und wenn solche Konstruktionen um sind, dann bricht der Kommandant zum Schutz der Einsatzkräfte-Rettung natürlich früher ab.

00:34:26: Dann beschränkt man sich auf Brandeidämmung.

00:34:29: Genau das ist hier passiert.

00:34:31: Es steht nie, dass sättige Nagelplattenbinder verwendet wurden aber das Verhalten Und der Abbruch vom Einsatz von der Rettung zeigt eigentlich, dass hier vermutlich eine billige Konstruktion zum Einsatz gekommen ist.

00:34:49: Das ist einfach meine Mutmasse aus dem Sachverhalt.

00:34:51: Aber wann kann es sein, dass nicht gründlich ermittelt wird?

00:34:55: Weil es schlichtweg niemand interessiert?

00:34:58: Ja das ist durchaus auch möglich.

00:34:59: ja

00:35:01: und... Wenn ich noch etwas anderes habe gelesen, dass die Schweiz im internationalen Vergleich relativ gut abschneidet.

00:35:07: Also das brennt in der Schweiz seltener zu Todesfällen führt weil Brandvorschriften oder Brandschutzvorschritten so streng sind bei uns.

00:35:17: Stimmt denn das überhaupt?

00:35:19: In Bezug auf Todesfeld beim Mensch stimmt das so viel.

00:35:22: ich weiss als Ursache wird eben vermutet neben den strengen Bauschriften aber auch Materialien berücksichtigt dass wir eine gute Feuerwehrinfrastruktur haben, Kleirühmigkeit ist natürlich auch vorteilhaft und in der Schweiz gilt als Gesellschaft mit einer höheren Rauchmelder- und Sicherheitskultur.

00:35:44: Wenn man allerdings auf die Stahl brennt, dann sieht es ein wenig anders aus.

00:35:48: Hier ist den internationalen Vergleich zwar schwieriger weil eben diese Zahlen nicht erhoben werden, ja also es ist sicher so das Tierzahlen in der Schweizer kleiner sind.

00:35:59: Weniger Tieren sind tatsächlich betroffen, als in vielen Nachbarn.

00:36:04: Aber das hat wirklich mehr mit kleineren Strukturen zu tun und weniger mit den Brandschutzvorschriften.

00:36:12: In Bezug auf die Brandschuttsvorschrift ist die Schweiz also absolut nicht strenger als die anderen.

00:36:18: Eher noch etwas im Gegenteil.

00:36:19: Wenn es kein Unfall mehr sondern billigend in den Kopf geniegt?

00:36:25: Teil der Verantwortung in Kauf zu nehmen von diesem Leiden leidet natürlich bei uns als Gesellschaft.

00:36:33: Wir wollen viel Fleisch, das heisst aber auch viele Tiere auf engem Raum und einen anderen Teil lebt aber ganz klar auch bei den Gringschätzungen des Tierleben zur Seite der Tierhaltenden, Stahlbauer, Versicherungen oder Verbände der Politik.

00:36:50: All diese tragen dort eine spezielle Verantwortung.

00:36:54: Es ist wirtschaftlicher der Schlachtpreis von acht Hundert Zäui und eine billige Stahlkonstruktion im Brandfall zu ersetzen, als ein massives Gebäude zu erstellen, das die Tiere effektiv schützt.

00:37:17: Aber Wani, die Schweizer Bundesverfassung geschützt würde von den Tieren?

00:37:21: Ganz offiziell, da müssen wir nicht darüber diskutieren!

00:37:24: Ja...

00:37:25: Und dann frage ich jetzt noch einen Spravokativ.

00:37:27: Wo bleibt die Würde von diesen über acht Hunder Zäuli?

00:37:32: Ja, Dami, wenn ich das sagen könnte.

00:37:35: Auf dem Papier ist sie vorhanden, aber praktisch sieht es anders aus?

00:37:40: Aber ist ein System, der Tier einspürt ohne Rettungsmöglichkeiten mit einem Würdenbegriff überhaupt freibar?

00:37:47: Von mir aus sehe ich ganz klar nein!

00:37:49: Aber diese Diskussion wird politisch konsequent vermittelt, kann man sagen.

00:37:54: Es war schon schwierig, überhaupt etwas ins Rollen zu bringen – die Verantwortung Ich sage dir, die ist hin und her geschoben worden.

00:38:04: Der Bund hat gesagt, das sei nicht unsere Sache, dass wir im Kanton regeln müssen, weil diese regelt den Brandschutz.

00:38:08: Der Kanton hat gesagt Nein, Tierschutz mit dem haben wir nichts zu tun.

00:38:12: Das muss der Bund regeln!

00:38:14: Und dann macht man das Pingpong oder überall rennt man an?

00:38:18: Die Landwirtschaft würde das am liebsten selber regeln.

00:38:21: Aber natürlich alles auf Freiwilligkeit, ja keine verbindlichen Vorschriften.

00:38:25: Es ist wirklich aber mühsam.

00:38:27: Auch jetzt bis es zu diesem Schutzzielprozess kommt sind so schwierige, mühsame Diskussionen.

00:38:34: Ja und für das braucht man auch einen langen Schnuf.

00:38:37: Kann man gut vorstellen, dass er mir irgendwann verleidet oder wenn man nicht weiterkommt?

00:38:43: Für die Aufgabe leider.

00:38:45: Ja, das ist es auch für unsere Tierschutzorganisationen.

00:38:48: Ist das wirklich schwierig?

00:38:50: Wo soll man noch ansetzen, wenn so eine Unwille um ist zu reagieren?

00:38:56: Dann versuchen wir alles möglich und haben noch hunderttausend andere Sachen auf dem Teller natürlich.

00:39:01: Und dann ist es manchmal schwierig.

00:39:03: also, um ein Thema daran zu bleiben.

00:39:04: Aber durch das es eben immer wieder zusätzliche schlimme Ereignisse und Brennze kommt ... Das wird man natürlich auch immer wieder daran erinnern und aufgerüttelt.

00:39:13: Und das hat uns dazu bewogen, andere Organisationen da dran zu bleiben und es immer wieder aufzugreifen.

00:39:20: Ja, das ist gut – unbedingt weiter so!

00:39:23: Untersuchungen sind in Bezug auf die beiden Tabestände nämlich fahrlässige Verursachung einer Feuerbrunst- und fahrlassiger Tierquälerei leider mal wieder eingestellt worden.

00:39:34: Warum retten wir eigentlich hier mal wieder um Fahrlässigkeit?

00:39:38: Ja, dass ist eine gute Frage.

00:39:41: Natürlich verursacht niemand, abgesehen von einer Brandstiftung einen brandvorsetzlichen.

00:39:47: Aber bei der Unterscheidung zwischen Vorsatz- und Fahrlässigkeit geht es aber eigentlich in Bezug auf Tierquälerei gar nicht um Brandverursachung sondern da muss man auch als Tierleit betrachten.

00:40:01: Also wenn jemand beim Stahlbau keine Gedanken daran verschwendet seine Tiere im Notfall zu schützen Oder wenn jemand die verhandenen Fluchtwege durch Grümpel verstellt, sodass sie nicht nutzbar sind.

00:40:17: Dann kann das eine eventual vorsätzliche Tatbestandserfüllung in Bezug auf Tierquälerei sein.

00:40:24: Auch wenn diese Person völlig unschuldig ist was Brandauslösungen angeht und solche Sachen werden in den Strophermittlingen einfach meistens irgendwie wie vergessen oder ich weiss auch nicht genau dass es nicht präsent

00:40:38: ist Kommt es dann überhaupt irgendwann mal zu einer Verurteilung?

00:40:42: Also wegen Tierquälerei ist mir kein Verurteilungsfall bekannt.

00:40:48: Im Gegensatz zum Verursachen von einer Führsprünsche.

00:40:51: In allen Regeln ist es auch so, dass das Mitleid mit den betroffenen Bauernfamilien und Betrieberfamilen überwiegt und man davon ausgeht, dass für die Familie Das ist natürlich auch ein traumatisches, also das ist sicher auch ein dramatisches Ereignis und dass die quasi schon genug gestorfft sind mit dem.

00:41:14: Wann war ich bei Mängelstuhl am konkreten Fall?

00:41:16: Was hätte der Mittelungsböhr aus deiner Sicht besser machen können oder was haben sie falsch gemacht?

00:41:22: Soweit ich den Einstellungsverfügung entnähe, hat der Mittler nur versucht Brandursache zu bestimmen und zu schauen ob sich irgendjemand falsches Verhalten in Bezug auf Brandauslösungen hat.

00:41:34: Aber wie gesagt, aus der Tierschutzrechtlichen Verantwortung vom Tierhalter heraus ergänzt sich auch bauliche und brandschutzrelevante Fragen.

00:41:43: Wie ist das Stall gebaut worden?

00:41:46: Welche Sicherheits- und Fluchmaßnahmen hat man berücksichtigt für die Tiere?

00:41:53: Spannend wären es z.B.

00:41:54: auch genau diese Fragen hier, die wir vorher schon angesprochen haben, sind hier die Nagelplattenbinder verwendet worden, wo man eigentlich weiss, dass sie höchst ungeeignet sind im Bezug auf den Brandschutz.

00:42:14: Wann und was müsste sich denn ändern in der Meinung nach?

00:42:17: Brandschutsvorgaben müssen besser ausformuliert und geeignete Massnahmen auch praxistauglich entwickelt werden.

00:42:24: Es ist ein wichtiger erster Schritt, dass Bund und Kantone sich jetzt endlich mit dem Thema auseinandersetzen und den Schutzzielprozess angestoßen haben.

00:42:35: Aber der Prozess bis zum effektiven Brandschutz, bis das bei den Tieren ankommt wird noch lang dauern.

00:42:42: Und dann gibt es hier auch die tierartspezifische Unterschiede?

00:42:46: Genau, je nach Tierart müssen Ausgänge und Fluchtwege völlig unterschiedlich konzipiert werden.

00:42:53: Hier muss man auch das Verhalten und die Wahrnehmung der Tiere selbst berücksichtigen.

00:42:57: Wir können das aus dem Schlachthof, aus den Treibgängen ... Da gibt es umfangreiche Studien, dass z.B.

00:43:07: Rinder ganz anders gesend als Säune sind.

00:43:10: Je nachdem müssen wir diese Winke anders machen, müssen wir Lichtreflexionen, auf sättige Sachen schauen.

00:43:17: Zettigsachen kann man viel leeren für einen Brandschutz.

00:43:21: Was wäre dringend das Schutzmassnahmen aus deiner Sicht?

00:43:25: Wichtig ist, dass man mehrere Sicherheitsmassnahmen auf mehreren Ebenen bedenkt.

00:43:31: Also sicher die Sensibilisierungstraining vorabsprachen mit der Feuerwehr – was ist wohl und wie sieht diese Situation aus?

00:43:40: Elektrische strukturelle und andere Risiken können wir betriebsspezifisch erkennen, da kann man sich damit auseinandersetzen.

00:43:48: Dann aber eben auch so Meldesysteme, dann gibt es Temperatur-Erkennungssystemen, Raucherkennungssysteme Sprinkelanlagen.

00:43:56: Ob das alles sinnvoll ist, das kann man nicht generell sagen.

00:44:00: Das muss wirklich betriebensspeziefisch angeschaut werden was genau sinnvoll sind.

00:44:05: Und ganz wichtig bei technischen Anlagen ist auch die Instandhaltung, die Wartung zu testen.

00:44:11: Brand- und Rauchbarriere – da kann man sehr viel Materialien bäuden, aber auch von der Infrastruktur.

00:44:19: Da denkt man häufig nicht daran, dass z.B.

00:44:22: Kunststoffmatten bei den Tierstellen – das kann man auch unterschiedliche Materialien wählen, die im Brandfall geeigneter oder schlimmer sind als die Dämpfe.

00:44:35: Und auch die Handhabung der Grätschaften, also Vorsichtlerwalten mit den verschiedenen Materialien.

00:44:41: Stelle sind darum so gefördert, weil sie sehr viel brönbare Materialien haben.

00:44:46: Heu, Stroh, Staub, Benzin, all diese Sachen oder Holz, viel Holzhau.

00:44:54: Ja und dann eben Fluchtwege und vor allem ein Betriebskonzept, eine Notfallplan, das wirklich auf den Betrieben abgestimmt ist.

00:45:05: Das ist häufig das Problem der Wasserversorgung, also

00:45:09: das Löschwasser.

00:45:12: Landwirtschaftsbetrieb befindet sich ja häufig ausserhalb des Dorfes.

00:45:16: Das heisst Führwehr hat schon einen langen Anfahrtsweg und muss dann auch direkt zum Stall fahren, wo es brennt.

00:45:23: Und es braucht unbedingt ein Wassereservoir, den Sie anzapfen können.

00:45:29: Wenn dies nicht zur Verfügung steht – und das ist leider auf vielen Orten so – dann müsste jetzt erst eine Leitung gehen.

00:45:35: Das braucht viel Material und vor allem viel Zeit, das genau der kritische Faktor ist.

00:45:40: Weisst du das Warni?

00:45:41: Was sind die häufigsten Brandursachen bei Stell?

00:45:45: Blitzschlag gilt als häufigster Auslöser für Branden allerdings meistens ohne schwerwiegende Schäden.

00:45:52: In Bezug auf schwere Schäde ist die häufigste Brandursache ganz klar Defekte in den Elektroinstallationen Und dann aber auch für gefährliche Tätigkeiten Zündel, Schweissarbeten, einfach unvorsichtiges Handeln und menschliches Pfälverhalten.

00:46:11: Selbst Entzündung von Höhe und Stroh ist auch ein Thema für das, was nicht so häufig zu brennen ist aber eine reale Gefahr.

00:46:19: Sehr häufig sind so unsachgemäss eingesetzte Wärme erzeugerens Probleme.

00:46:24: Dann gibt es noch spezielle Gefahren bei Photovoltaikanlagen oder Biogas-Anlagen.

00:46:31: Ich habe noch eine Frage.

00:46:32: Eine persönliche Frage, die mich interessiert.

00:46:35: Wärme?

00:46:36: Würden wir jetzt über Wärmelampen für meine Schöckrätli und meine Mirseile?

00:46:39: Muss ich da Angst

00:46:40: haben?

00:46:41: Du musst einfach dich gut informieren, was du machst und in welchem Abstand du dich installierst.

00:46:48: Es ist ein gewisser Gefahr.

00:46:51: Die sind ja sehr verbreitet und in der meisten Fälle passiert nichts.

00:46:55: Aber man muss sich diesen Gefahren bewusst sein!

00:46:59: Was müsste sich auf politischer Ebene ändern?

00:47:03: Die Tierleit darf nicht länger als kollaterale Schaden akzeptiert werden.

00:47:07: Darum finde ich auch den Schutzzielprozess, der jetzt kommt so wichtig.

00:47:12: In diesem Schutzziel-Prozess geht es um zwei Fragen.

00:47:15: Z.B.,

00:47:15: welche Werte müssen geschützt werden.

00:47:18: Das wäre das Leben vor Rindern, Säuhühnern?

00:47:21: und die zweite Frage, welches Maß an Sicherheit für den Schutz dieser Werte ist erforderlich – also die Risiken und das Niveau an Sicherheit.

00:47:31: Ja, es klingt irgendwie noch krass!

00:47:32: Das heisst ja so zu sagen... Was ist ein Tierleben-Wert?

00:47:36: Tatsächlich muss man im Schutzzielprozess den Wert eines Lebens bestimmen.

00:47:41: Das wurde auch in Bezug auf Menschen gemacht in dieser letzten Revision.

00:47:47: Und da gibt's sogar einen konkreten Wert.

00:47:49: Also die Grenzkosten für Personen liegt bei ... Das heisst, sieben Komma vier Millionen Franken werden investiert.

00:48:02: oder sind wir bereit zu investieren um ein Menschenleben zu retten.

00:48:06: Bei Gebäuden schaden Lita-Wert bei einem Franken pro kretteten Gebäude Wert Franken.

00:48:12: Und jetzt ist die Frage, was unser Tierleben wert ist?

00:48:15: Also in diesem Schutzzielprozess ...

00:48:18: Was ist das Werte?

00:48:19: Das wissen wir noch nicht.

00:48:20: Das kommt in dem Schutzziel Prozesse heraus.

00:48:23: Was ist es für uns wert?

00:48:24: In diesem Prozess sind verschiedene Player mit am Tisch, also da ist der Bauernverband dabei.

00:48:31: Da sind die Brandschutz-Experten dabei.

00:48:34: Hier ist der Tierschutz dabei.

00:48:36: Also von bürrlicher Seite habe ich letztes Mal schon gehört, wenn wir hier diskutieren müssen über den Wert einer Maschthuhe... Ja, dann wird es schwierig oder?

00:48:47: Ach krass!

00:48:47: Das kann zu hitzigen Diskussionen führen.

00:48:50: Das

00:48:50: wird mir sicherheitlich noch zur Diskussion führen ja.

00:48:52: Okay

00:48:53: Aber dann weiss ich, über was wir später noch mal brechen

00:48:57: werden.

00:48:58: Achthundertzehn

00:49:14: Söhli in Gussau sind gestorben.

00:49:16: Nicht weil sie krank und alt waren, sondern einfach weil sie zur falschen Zeit am falschen Ur war.

00:49:23: In einem System, der für sie kein Plan hat.

00:49:27: Und solange mehr Stahl brennt als bedauerliche Einzelfälle behandelt, werden Sie sich wiederholen!

00:49:36: Schauen Sie nach und akzeptieren nicht, dass das Tierleid als unvermeidlich dargestellt wird.

00:49:41: Denn das ist es definitiv nicht.

00:49:52: Das ist es gesehen mit Van Damme.

00:49:55: Die Folgen sind tot in den Flammen.

00:49:58: Danke fürs Zuhören!

00:50:00: Weil die Tiere leiden von nicht im Feuer an, sondern von dort, wo wir wegen schauen.

00:50:06: Wenn euch diese Folge berührt hat, dann rede ich darüber.

00:50:09: Schauen sie nicht weg... Danke, dass ihr zugelost habt bei Tiercrime mit Van Damme.

00:50:14: Ich bin Tami

00:50:15: und ich bin Wani.

00:50:17: Danke, wir dürfen auf euch zählen, wenn wir die Geschichten der namenlosen Opfer erzählen.

00:50:23: Wir freuen uns, wenn ihr Tiercrimes weiterverfolgt, abonniert und bewertet.

00:50:28: das hilft bei der Verbreitung vom Kampf gegen Bagatellisierung von Tierleid!

00:50:34: Und nicht vergessen – Tierleit von hier mit Gleichgültigkeit.

00:50:40: Liebe Aufmerksam und bleibt bei der Stimme für Tiere, die selber keine haben.

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