#11 Blutige Mahd
Shownotes
Eine Wiese im Frühsommer. Tau im Gras. Zwei Rehkitze liegen reglos – unsichtbar für das Auge, geschützt durch Instinkt.
Ein Wildhüter entdeckt sie rechtzeitig. Er warnt den Landwirt.
Doch die Warnung bleibt unbeachtet. Was folgt, ist kein unvorhersehbarer Unfall – sondern eine Entscheidung.
Wann wird aus Nachlässigkeit Schuld? Was bedeutet Verantwortung, wenn Leben davon abhängt? Und warum passiert so etwas immer wieder – obwohl die Gefahr bekannt ist?
TierCrime mit VanDam – wahre Fälle von Tierquälerei aus der Schweiz. Für die Tiere, die keine Stimme haben.
Transkript anzeigen
00:00:26: Appenzau innerroden.
00:00:28: Frühsommer, höchstes Gras auf einer Wiese noch nass vom Tal.
00:00:35: Zwei Rekids liegen im Gras.
00:00:38: Sie drücken sich flach auf ein Boden.
00:00:42: Das ist kein Fehler!
00:00:43: Das ist instinkt.
00:00:46: So überleben sie normalerweise.
00:00:50: Ein Wildhüter sieht sie aus der Luft mit einem Drohnen.
00:00:55: Er informiert den Landwirt und zeigt Das sind Kids auf deiner Wiese.
00:01:01: Bitte melde dich, bevor du meinst!
00:01:06: Der Landwirt meint trotzdem, ohne Rückfragen, ohne zu wissen, wo genau die Tiere liegen.
00:01:16: Willkommen bei Tiercrime mit Van Damme im True Crime Podcast über echte Tierschutzfälle.
00:01:22: Wir zeigen euch, was recht Tiere schützt und was sie im Stich lässt.
00:01:26: Ich bin Dami
00:01:27: Und ich bin Tvani.
00:01:29: Heute reden wir über einen Fall die auf den ersten Blick alltäglich wirkt.
00:01:33: Ein Wissen, ein Traktor oder einen Unfall?
00:01:36: Aber ist es wirklich nur ein Unfall gewesen?
00:01:38: Ein Wildhüter führt mit einer Drohne Suchflöge durch.
00:01:45: Er entdeckt zwei Reekitzen auf einem Wissen eines Landwirts.
00:01:49: Er informiert den Landwirt ganz ausdrücklich.
00:01:52: Die Abmachung war es.
00:01:54: Vor dem Meinen sollte der Wildhütte informiert werden damit die Tiere verkräumt oder in Sicherheit gebracht werden können.
00:02:02: Der Landwirt meldet sich nicht und ermaitet trotzdem.
00:02:06: Warni, wäre es rechtlich gewesen seine Pflicht gewesen den Wildhüter zu informieren?
00:02:13: Ja unbedingt!
00:02:15: Es gibt zwar keine vorgeschriebene Meldepflicht in diesem Sinn aber das ist ganz klar eine pflichtwidrige Untätigkeit und zwar gemäss dem Strafgesetzbuch.
00:02:25: Also was heisst das genau?
00:02:28: Ja es ist allgemein bekannt dass Meijen von Erntereifen wissen für Wild- und Haustiere gross in Gefahr darstellt.
00:02:37: Das weiss man wirklich generell, und das ist darum eben auch ein geförderndes Tue.
00:02:43: Man macht etwas Gefährliches – im juristischen Sinne schafft man damit eine Garanterstellung aus Ingeränz.
00:02:51: Also das heisst es wird nicht entscheidend das gemeint sondern sie wiegen?
00:02:57: Ja ganz genau!
00:02:58: Der Landwirt hat ja sogar genau gewusst von diesen Rehkits, weil er eben gewarnt wurde.
00:03:03: Also es hat die ganze Konkretung vorbestanden und er hat sich dann trotzdem entschieden ohne Rücksprache zu handeln.
00:03:10: Also nicht unwissen oder ich hatte keine Ahnung?
00:03:14: Sondern er wusste genau, dass dort der Tier ist und hat trotzdem weitergemacht!
00:03:19: Ja genau das hast du eigentlich gut erklärt und zeigt auch genau warum das ganz klar ein Eventualvorsatz ist.
00:03:27: also Es war zwar nicht direkt bei Absichtungen, aber er nahm das ganz klar in Kauf.
00:03:49: Das Rekitz von seinem Leiden kann erlösen.
00:04:05: Wani, das ist ja wieder einmal so grausam!
00:04:08: Wir reden hier nicht von einem schnellen Tod?
00:04:11: Was bedeutet das juristisch gesehen?
00:04:13: Ja, es ist ganz klar eine schwere Mishandelung respektiv und qualvolle Tötung dann am Schluss.
00:04:20: Wenn das Tier auch stirbt dabei... Also das Tier erleidet massive Verletzungen und überlebt die Arbeit zuerst.
00:04:27: Darum eben Misshandlung.
00:04:29: Ja, erst Wildhüter erlöst es dann später von seinem Leiden.
00:04:32: also das ist grausam mit Tierquälerei.
00:04:35: Absolut ja und Gefahr war schon allgemein bekannt.
00:04:37: Ich habe mit den solchen Fällen beziehungsweise Tierquölerei oft vor.
00:04:42: Das ist leider tatsächlich sehr verbreitet.
00:04:46: Wir sprechen von... Tausend bis tausende Fälle im Jahr.
00:04:51: Das sind statistische Zahlen, die man nicht genau haben kann.
00:04:56: Es gibt gewisse Hinweise aus der Jagdstatistik aber wir wissen auch ganz klar dass es für eine sehr viel höher Dunkelziffer ist.
00:05:03: Leid, weil solche Fälle natürlich lange nicht immer gemeldet werden.
00:05:07: Und sind auch andere Tiere davon betroffen?
00:05:11: Es betrifft generell Wildtiere, v.a.
00:05:14: Bodebrüter und Vögel in der Wiese am Boden ihres Nestes.
00:05:19: Egel, Amphibien, Junghase – es kann eigentlich alles möglichen treffen!
00:05:24: Und immer auf die Umstände an.
00:05:26: Und es betriffe natürlich vor allem Tiere, die schlecht flüchten können oder ja ... die vielleicht das Problem haben oder so.
00:05:35: Auch Haustiere sind betroffen, wir haben auch Fälle in den Datenbanken, die katzenbetroffen sind zum Beispiel.
00:05:44: Besonders häufig trifft es aber natürlich Drehkitz wegen ihrem Drückinstinkt, weil sie sich eben instinktiv in den ersten drei bis vier Wochen an Boden drücken.
00:05:55: Nachher tun Sie dann auch ... Versuchen zu flüchten, aber erst im letzten Moment.
00:06:00: Und das erhebt eben auch Gefahr, dass sie den noch erfasst und verstimmelt.
00:06:03: Also drücken,
00:06:04: meinst du?
00:06:05: Wenn man gefahren
00:06:06: ist... Genau, genau!
00:06:08: Die Dünne sind in der ersten Zeit sich instinktiv kapotten.
00:06:13: Aber möglichst klein machen und unsichbar und unter keinen Umständen laufen davon.
00:06:21: weil das einfach Ihres natürlichen Verhalten ist.
00:06:24: Wenn ein Ego sich einkommt?
00:06:25: Genau, genau.
00:06:27: Wanni, was denkst du sowieso?
00:06:29: Ist das Tempo einfach egal gewesen oder wurde vorher noch informiert?
00:06:34: Ja, das ist eine gute Frage.
00:06:36: Ich kann das natürlich nicht in diesem Sinn beantworten aber häufig ist es ein Zeitproblem und das können wir sicher nur sprechen.
00:06:45: Manchmal ist es auch Gleichgültigkeit.
00:06:48: Siehe, dass er organisatorisch nicht so... Ja.
00:06:52: Es gibt viele Möglichkeiten.
00:06:55: Ein Rekitz ist kein Haustier und es hat hier keine Besitzer, keine Halterin, die dafür haften.
00:07:03: Wollt ihr im Recht besonders schlecht geschützt?
00:07:06: Gerade weil sie niemandem gehören.
00:07:09: Nie!
00:07:09: Weiss nicht, ob man das so sagen kann.
00:07:11: Also rechtlich waren sie zwar herrlos und gehören in diesem Sinn eben niemandem, wie du gesagt hast ... Aber sie geniessen natürlich trotzdem rechtlichen Schutz durch die Jagd- und Naturschutzgesetzgebung.
00:07:23: Und was ist, dass sie nicht behändigt werden dürfen?
00:07:27: Man darf sie nicht einfach einfallen oder falten zum Beispiel.
00:07:32: Sie haben dort schon einen relativ starken Schutz.
00:07:36: Wenn sie verletzt sind oder tot, dann gehören es in der Regel den Jagdgesellschaften also zumindest in ihren Wehrjagdkantönen Gehören jetzt den Jagdgesellschaften oder im Kanton, der dann auch für sie schauen muss.
00:07:52: Und sie meistens erlösen halt ein verletztes Tier.
00:07:56: Der Unterschied zu den Haustieren ist, dass sie eben keine Eigentümer eigentlich in diesem Sinn haben.
00:08:02: Aber ich muss sagen aus unserer Erfahrung, also eine Eigentümmer zu haben bedeutet nicht unbedingt einen höheren Schutz Weil sehr häufig sind ja die Eigentümer dann auch Täter einer Tierquälerei.
00:08:15: Okay,
00:08:15: also jetzt noch eines zum Landwirt zurück.
00:08:17: in unserem vorliegenden Fall ... Er wäre ja verpflichtet gewesen, sich beim Wildhüter zu melden.
00:08:23: Das habe ich richtig verstanden?
00:08:25: Ja er wäre nicht direkt verpflichten gewesen, genau das zu machen und sich bei diesem Wildhütter zu merken aber er wäre ganz klar verpflichtend gewesen, zumutbare Massnahmen zu treffen.
00:08:39: Es kommt immer sehr auf die konkrete Situation an.
00:08:42: Er hat klar ein Sorgefallspflicht und er muss eigentlich zeigen können, dass er ernsthafte Bemühungen unternahm.
00:08:51: Und dass es kein allebejübige war, was er gemacht hatte.
00:08:55: oder keine Schien-Massnahmen sondern effektive Massnahmen.
00:08:59: Und er muss sich auch darüber informieren, was sind effektiven Massnahmen?
00:09:03: das ist auch in seiner Pflicht weil zum Beispiel ... Felder sind auch unterschiedliche Risikoreiche.
00:09:10: Das hängt auch von der Lage ab vom Feld, zum Beispiel oder den Witterung.
00:09:15: Da gibt es auch Unterschiede und da muss er sich informieren.
00:09:19: In diesem Fall wäre es einfach die naheliegendste Lösung gewesen, weil der Wildhüter schon seine Hilfe anbotten hat.
00:09:26: Und schon gesehen hat das Rekitz umhatte.
00:09:29: Es wäre eine so simple Lösung gewesen.
00:09:32: Darum musste er das eigentlich schon machen.
00:09:36: Was meinst du nur mit Scheinmassnahmen?
00:09:39: Gibt es denn das?
00:09:39: Es
00:09:40: gibt manchmal Bauern, die z.B.
00:09:42: ein paar Tücher aufhängen oder so.
00:09:47: Tüchter aufhängend?
00:09:47: Ja, weisst du kannst auch Drehgeiss versuchen zu vergrämen und das ist eigentlich eine sinnvolle Massnahme.
00:09:55: aber es reicht alleine nicht.
00:09:57: also wenn man im Voraus schon etwas Sachen aufhängt quasi an den Vogelscheuchen oder gegenständ platziert Der Rhegeissignalisiert, dass das kein sicheren Ort ist zum Kitz abzulecken.
00:10:13: Dann holen sie unter Umständen und bringen sie an einen anderen Ort hin.
00:10:19: Das ist eigentlich eine gute Idee, aber das allein lenkt hinten und vorne nicht.
00:10:24: Was
00:10:24: müssen wir denn sonst noch machen?
00:10:26: Es gibt ganz viele Varianten.
00:10:29: Wir können mit Duftstoff arbeiten ... Man kann mit Menschen mit ausbildeten Hunden absuchen.
00:10:36: Man muss wirklich ausbildete Hunde sein... Also
00:10:39: manche gibt es Bauern, die sich dann...
00:10:41: Das gibt's ja, das gibt es schon auf jeden Fall und da gibt es auch Menschen, die hier mithelfen.
00:10:48: Das ist eigentlich eine Riesenaufwand?
00:10:50: Und das ist ein Aufwand, das ist wahr.
00:10:51: Es ist auch anspruchsvoll, nicht ganz simpel aber ...
00:10:55: Es geht immer um das Lebewesen oder um ihre Lebewässer.
00:10:59: Genau,
00:10:59: und es gehört einfach dazu.
00:11:01: Landwirtschaft ist grundsätzlich anspruchsvoll und gibt ganz viele Herausforderungen.
00:11:08: Das ist auch eine davon.
00:11:10: Und wenn jetzt die Bauern diese Methode angewendet haben?
00:11:13: Oder eine davon von den vielen, die du aufzuhalten hast, dann wäre er straffrechtig und safe gewesen?
00:11:19: Und wenn trotzdem etwas passiert wäre?
00:11:21: Ja, also eben so die herkömmlichen Methoden wie Verblenden, Verwitterung oder Absuchen mit Menschen oder Hunden.
00:11:27: Das sind Massnahmen, die selbst wenn man sie wirklich gewissenhaft durchführt, nur etwa zu fünfzehn Prozent erfolgreich sind.
00:11:35: Ist nicht viel!
00:11:36: Nein das ist eben nicht viel und darum war es dir schon zurechtlich.
00:11:41: eigentlich längt es nicht.
00:11:44: Es reicht nur in Kombination mit noch weiterer Massnahmen.
00:11:47: Wenn man wirklich ganz verschiedene Massnahmen kombiniert, dann könnte das länger.
00:11:53: Wie ist denn das beweisrechtlich?
00:11:55: Könnte ja einfach behaupten er hat all diese Massnahmen durchgeführt.
00:11:58: Also da kann man auch nachweisen, wenn man telefoniert, was hat man so ein bisschen unternahm... Da gibt es ja schon Möglichkeiten um das zu weisen.
00:12:08: Du hast gesagt ... noch weitere Massnahmen getroffen werden.
00:12:12: Also es reicht nicht einfach nur etwas, weil wie gesagt aber die Chance ist recht gering.
00:12:17: was gibt's denn noch so für eine Massnahme?
00:12:19: Also ganz wesentlich ist auch eine gute Beobachtung vom Feld dass man wirklich schaut, ich habe diese E-Geiss auch gesehen wenn wir sie gut beobachten, die geht ja auch ihre Kitzgosäge mehrmals am Tag und dann sieht man also Ja, da muss man wirklich das Auge dafür entwickeln.
00:12:39: Meintechnik ist sehr wichtig.
00:12:40: Wir empfangen eigentlich, dass man von innen nach außen
00:12:44: meint... Wieso?
00:12:45: Von innen zu außen?
00:12:46: ...dass
00:12:47: wir die Tiere nicht einkässeln.
00:12:49: Weil diese Flüchte sonst gegen innen unter Umständen sind.
00:12:53: Eine abgemähte Fläche wirkt wie eine Barriere.
00:12:56: Das ist wie ein Hindernis.
00:12:58: Sie können sich dort nicht verstecken oder...?
00:13:01: Dann gibt es auch technische Wildretter, z.B.
00:13:03: Infrarot und Mikrowellen-Sensoren, die Messe in Temperatur unterscheiden oder auch den Wasserkalt von der Umgebung.
00:13:11: Es gibt Sirenen zur Vergremung.
00:13:13: aber all diese Massnahmen sind natürlich auch wieder keine Garantie, vor allem eben bei den Rehkitzen.
00:13:20: Und sie sind zum Teil mit höcheren Kosten verbunden.
00:13:24: Also dann sind die Höhenkosten wichtiger als das Tierleben?
00:13:29: Nein, dann kommt die Verhältnismäßigkeit ein wenig zum Zug.
00:13:34: Oder wie viel musst du investieren um jedes Risiko ausschliessen?
00:13:40: Und das spielt natürlich im Strafrecht auch eine Rolle.
00:13:46: Wie zuverlässig sind Drohnen?
00:13:48: Genau!
00:13:48: Drohne sind ganz klar beitete am meisten Schutz.
00:13:53: Wieso werden diese nicht einfach immer angewendet?
00:13:57: Ja, das ist häufig ein organisatorisches Problem.
00:14:01: Vielleicht nochmals zurück zu den Dronen.
00:14:03: Die Thermalkameras sind eigentlich nicht Dronenselber.
00:14:06: Dronena ist einfach das Transportmittel oder so einen Multikopter, der dann die Thermalkamera daran hat und das wird bedient durch erfahrene Suchteams.
00:14:16: Diese Technik und Handhabung ist auch nicht ganz einfach!
00:14:20: Es gibt den Verein Rekitzrettung Schweiz, die sich auf das spezialisiert hat.
00:14:24: Sie arbeitet auch mit Jagdgesellschaften zusammen und es ist eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit.
00:14:30: Und vor allem ist es kostenlos.
00:14:33: Das ist definitiv zumutbar.
00:14:35: Gerade wenn sie sagen
00:14:36: wollen, kann sich niemand ausserreden?
00:14:37: Genau!
00:14:38: Jetzt noch mal zu deiner Frage, warum das nicht alle möchte.
00:14:40: Die Schwierigkeit ist eigentlich so organisatorisch ... Man muss deutlich bevor man Meint muss man den Jagdverein oder der Rickitz-Rettungsverein informieren und das Vorgehen absprechen.
00:14:55: Es gibt eine Feldanmeldung, die man machen kann.
00:14:59: Man kann selbst auch einen freiwilligen Gruppen zusammenstellen, die mit Drohnen arbeiten ... Man kann sich mit den Baurädern um Gebi koordinieren.
00:15:09: Aber man muss es organisatorisch im Voraus machen.
00:15:14: Es ist nicht ganz einfach!
00:15:17: Das zu koordinieren.
00:15:18: Wieso tut man diesen Bauern nicht einfach kostenlos so einen Drohnen zur Verfügung stellen?
00:15:22: Meistens könnten sie selber...
00:15:24: Ja, das ist wirklich schwierig.
00:15:26: Die Technik ist teuer.
00:15:29: Diese Drohne sind natürlich eine rechte Investition und die Suchteams gehen dann nicht nur auf Eisfeld sondern an den Tagen, wo der gemeint wird.
00:15:39: Man macht eins ums andere Feld.
00:15:41: Sie haben aber nur ein gewisses Zeitfenster zur Verfügung.
00:15:44: Sie müssen das möglichst früh am Morgen Machen?
00:15:46: Weil sie dann unterwegs sind.
00:15:48: Nein, weil die Temperaturen unterschiedlich groß sind.
00:15:52: Die Thermalkamera muss genau unterscheiden können.
00:15:56: Sie müssen also die Wärme vom Körper messen können und wenn es warm ist durch den Tag, kannst du das nicht mehr unterscheidern.
00:16:04: Das ist der Unterschied
00:16:05: nicht mehr zu grosser.
00:16:06: Es sind
00:16:06: nur die frühen Morgenstunden eignet sich für das.
00:16:10: In dieser Zeit müssen die Suchteams möglichst effizient mehrere Felder Abgrasen sozusagen.
00:16:18: Und die sind dann eben unterwegs, sie haben Pro, ich glaube so ein durchschnittliches Feld geht, zwanzig bis dreißig Minuten zum Absuchen.
00:16:28: Mit den Drohnen?
00:16:28: Ja mit allem zusammen also mit wirklich Einrichten und allem... Aber das wäre aber... Du kannst es nicht einfach in einem Bauern eine Drohne geben weil das ist auch schwierig zum Handhaben.
00:16:41: Also das ist schon sinnvoll dass Suchteams machen, die eingespielt sind und genau wissen, dass jeder Handgriff eigentlich sitzt.
00:16:49: Und dann eben auch direkt.
00:16:50: jetzt muss man dann auch noch sichern.
00:16:52: Das ist dann das nächste, oder?
00:16:55: Ja und das Problem ist halt einfach der Zeitfenster also den Zeitdruck wo man Wetterungsbedingten hat.
00:17:02: Also du kannst nicht an jedem Tag mähen wenn es zum Beispiel nass kalt ist musst du warten bis du ein gegebenes Zeitfenstern hast.
00:17:11: Nicht ganz einfach.
00:17:12: Und das alles zu koordinieren, ist die grosse Schwierigkeit.
00:17:17: Es ist nicht ganz einfach, aber durchaus möglich, Unfall sog.
00:17:23: mit dir beim Meinen zu vermieden?
00:17:26: Auf jeden Fall!
00:17:28: Es ist anspruchsvoll, aber es ist Landwirtschaft ein Weg... Unfall könnte immer passieren.
00:17:35: Aber wenn der Landwirt gewissensame Maßnahmen ergreifen hat und es trotzdem passiert, dann ist das wirklich ein Unfall.
00:17:43: Und dann macht er sich auch nicht strafbar.
00:17:45: Dann ist es schuldlos.
00:17:47: Ist so eine Pfarrlässung?
00:17:48: Nein!
00:17:49: Wenn man wirklich die zumutbaren Maßnahmen ergriffen hat, ist sie auch nicht fahrlässig.
00:17:55: Am Anfang hast du gesagt, dass wir dich nicht behändigen wollen ... Was macht man mit einem geretteten Rekid?
00:18:05: Das Behändigen ist eigentlich verboten.
00:18:07: Aber in diesem Fall drückt man ein Auge zu, es gibt keine gesetzliche Grundlage für das.
00:18:14: Aber weil der Schutz vom höherwertigen Rechtsgut, also das Leben des Rekids zum das retten, erlaubt, dass man so einen Rekitz auf die Seite dreht oder ... Im Idealfall tut man es einfach, mit einem Harassel zu sichern.
00:18:32: Steine und Gras drauf, damit es nicht den Sonnen ausgesetzt ist.
00:18:37: Dann meint man darum herum.
00:18:38: Aber es gibt natürlich nicht alle nur darum herummähen.
00:18:42: Es ist auch eine riesige Stressung, wenn darum herumgemäht wird.
00:18:47: Darum füllen sie an Feldrand oder so etwas in die Nähe des Waldes und dann dort sicheren.
00:18:55: Sicher muss man sein mit
00:18:57: dem Harassel?
00:18:58: Mit einem Harass.
00:18:59: Ja, genau.
00:18:59: Und Hatsche muss man auch anrecken.
00:19:01: Am besten mit Grasbüscheln.
00:19:05: Es geht nicht einmal so sehr um die Regeis, die es nicht mehr annimmt.
00:19:08: Das ist nur in den ersten Stunden kritisch.
00:19:12: Es gibt v.a.
00:19:13: darum, dass die Reekits keine Eigengeruch haben zum Schutz von Fressfeinden, weil sie dort vor Ort verharren.
00:19:22: Wenn man es anlängert mit etwasem, das einen starken Geruch hat, dann kann er das Tier verrotten und ausliefern.
00:19:34: Mit Grasbüschel am besten packen und übertragen, sichern.
00:19:43: Aber sichern muss man damit nicht wieder zurücklaufen.
00:19:45: Es gibt Kitz, die versucht, an ihr Plätzchen zu gehen.
00:19:50: Warum ist es wirklich wichtig?
00:19:51: Das mit dem Horrassel.
00:19:53: Wir dürfen sich den Rick jetzt behandeln, indem wir sie einfach retten, aber wir dürfen sie nicht heinnehmen?
00:20:00: Nein auf keinen Fall!
00:20:01: Das ist erstens wirklich nicht erlaubt und zweitens sind die ja abhängig von ihrer Mutter.
00:20:07: Und diese Mutter kommt all drei bis vier Stunden aus Eugen.
00:20:11: Wenn es verletzt ist, darf man das auch nicht heinen, sondern dann muss man im Wildhüter anleiten.
00:20:15: Genau, dann ist der Wildhüt zuständig.
00:20:17: Ja absolut ganz genau.
00:20:20: Man darf es auch nicht zu lang festhalten, das muss möglichst schnell wieder reingelassen werden.
00:20:24: Bauern
00:20:25: können sich an der Vereine Richtheitsrettung oder auch an den Lokale Jagdverein oder an die Wildhut wenden und dann wird ihnen aufwäschten, dass er so korrekt zusammengefasst?
00:20:35: Ja, das trifft absolut zu.
00:20:37: Die Vereinen Richtheitsrettingen und auch die Jagdgesellschaften machen wirklich schon sehr viel.
00:20:43: Wir sind sehr erfolgreich.
00:20:45: Es ist eine Erfolgsgeschichte, da hat man die Zahlen von den Vorfällen massiv runterbringen können und das ist sehr viel Engagement drin.
00:20:54: Wie
00:20:54: viele kann man es runterbringen?
00:20:55: Gibt's dort Zahlen?
00:20:56: Ja,
00:20:57: vor vielleicht zehn Jahren hat man noch von drei tausend Kids geredet, die betroffen waren.
00:21:05: Jetzt sind wir auf der Hälfte unten.
00:21:07: Ich glaube mir ist auf einem guten Weg.
00:21:09: Das ist einfach wahnsinnig ... dass es so schwierig ist, um das zu vermeiden.
00:21:15: Und wenn sich nur mehr würde engagieren, dann könnte man es noch besser runterbringen?
00:21:20: Ja absolut!
00:21:22: Was aber auch noch zu beachten ist, es gibt auch zum Teil Tierschutzorganisationen die man anfragen kann wenn ich den Bauern nicht weiss wie er vorgehen soll.
00:21:31: Man kann auch anwohnern bitten.
00:21:33: wir haben zb auch immer wieder Leute die sagen, dass sie gerne bei mir helfen würden im Dorf des Baus.
00:21:39: Aber er will das nicht und eigentlich wäre ich bereit hier auch gut zu helfen oder eben auch bei Freunden die Bauern die aushelfen.
00:21:47: Es gibt viele Möglichkeiten.
00:21:49: Mittlerweile gibt es gute Netzwerke, man muss sich darum kümmern.
00:21:53: Vielleicht noch als Hinweis in Siedlungsnöchung ist es auch sinnvoll, wenn ein Bauern die Anwohner informiert, damit sie auf ihre Katzen schauen können, wie sie am Erntetag drin haben oder so, dass dort Risiken ausgeschlossen werden können?
00:22:10: Ja, das macht Sinn.
00:22:13: Gut, Wannei!
00:22:14: Ich will eine Schufe ins Eck.
00:22:15: Insekten zu sprechen, wir haben es vorher schon mal kurz angetönt.
00:22:20: Bei den Meinen werden ja auch ganz viele Insekte töten?
00:22:23: Ja, das ist tatsächlich so.
00:22:26: Vor allem bei der Grasärnte, die wenn Wiesen in voller Blüte stehen und man dann meint, dass sie bis zu sechzehn Prozent von diesen Insektern töten.
00:22:37: Wow!
00:22:37: Das ist aber eine grosse Zahl.
00:22:39: Und das weiss man vor allem schon seit ... Also eine gute Datenlage hat man seit mindestens zwei Tausend zehn.
00:22:45: Da gibt es Studien.
00:22:49: Und trotzdem
00:22:49: wird's gemacht?
00:22:50: Ja, zum Teil.
00:22:52: Es machen nicht alle, aber es gibt immer noch Leute, die das machen.
00:22:56: Vermutlich
00:22:56: sind Insekten.
00:22:58: Kann man vorstellen, dass diese Gedanken ein wenig
00:23:01: sind?
00:23:01: Insekte sind uns schon immer noch nicht so nahe.
00:23:04: Sie sind sicher etwas mehr in Fokus gerückt, weil wir davon retten, dass es Insektssterben oder Verschwinden von Insektern gibt und dass sie ganz eine wichtige Funktion haben.
00:23:15: Das ist auch nicht ganz uneigennützig.
00:23:17: Es geht dann wieder um uns, oder?
00:23:19: Aber am ersten sympathisiert man vielleicht noch mit den Bienen, aber auch dort... Also wichtig ist, wie man das verhindern kann zum Beispiel wenn er ein Löwenzahnfeld hat, dass man halt wartet bis es verblüht ist und erst nachher probiert zu mähen.
00:23:39: Man kann es auch einschränken, wenn man früh am Morgen oder am Abend vor oder nach der Flugzeit von den meisten Insekten meiht.
00:23:48: Auch das kann es vermindern.
00:23:50: Der Mai-Aufbereiter ist ein Thema, das auch sehr viel dazu beiträgt hat, dass es mehr Insekte verwischt.
00:24:01: Man kann an Kühler bedecken tägen und meien.
00:24:04: Dann hat es auch weniger Insekterflug v.a.
00:24:08: Und was natürlich auch sehr wichtig wäre, zu streifen oder Rückzugsmöglichkeiten, die man arbeiten kann.
00:24:15: Dass sie sich beim Meinen zurückziehen können, dass sie Fluchtmöglichkeit haben, aber auch als Nahrungsquelle lassen.
00:24:24: Es gibt viele gute Tipps auf der Website schlaumeon.ch.
00:24:30: Dort ist das alles sehr gut erklärt!
00:24:32: Du hast einen Meihaufbereiter erwähnt vorher.
00:24:35: Was ist das genau?
00:24:36: Genau, der Meihufbereiter tut frisch geschnittenen Pflanzamaterial quetschen oder knicken oder anritzen mit Walzen oder Zinken und so etwas.
00:24:47: Die Idee ist, dass es schneller ausdröchnen wird.
00:24:50: Dass du helfen beim Dröhnen vom Pflanzenmaterial.
00:24:55: Aber eben das bewirkt einfach, dass noch mehr Insekten wirklich zerquetscht werden.
00:25:01: Das Ganze ist auch gefährlich für einen Meihaufbereiter, auch für Amphibien.
00:25:07: Für Spinnen.
00:25:09: Für bodenbrütende Vögel.
00:25:12: Für Alpenhäuschrecken sind hier sehr viele Tiere betroffen.
00:25:16: Ja, das denken wir gar nicht und es ist mir gar nicht so bewusst, wenn man ...
00:25:22: Ich habe auch gestaunt, als ich die Publikationen angeschaut habe.
00:25:29: Wanni?
00:25:29: In diesem Fall ist es immer noch nicht klar, ob sich der Bauern strafbar gemacht oder nicht.
00:25:35: In unserem Fall hat er sich ganz klar strafbaar gemacht, weil er seine Sorgefallspflicht krass verletzt hat.
00:25:44: Er hat die Sorgefallspflicht verletzten, indem er z.B.
00:25:47: den Wildhüter informiert hatte und nicht andere Massnahmen ergriffen hat?
00:25:50: Genau!
00:25:51: Er machte ja gar nichts.
00:25:53: Er machtete das
00:25:53: naheliegendste nicht, der Wildhütte informierte und offenbar nichts unternahm.
00:26:00: Also der Täter in unserem Fall hat genau gewusst, dass auf seiner Wiese Riekitz legt.
00:26:06: Er wurde schon gewarnt und er hat trotzdem gemeint und dabei ein Kitz verwirrscht und dabei verstümmelt.
00:26:15: Strafmass am Schluss, fünftig Tage Tagessetz, an siebenzig Franken wiederum obedingt.
00:26:20: Probe seit zwei Jahren.
00:26:23: Was er tatsächlich bezahlt, ist ein Buss von lächerlichen siebenhundert Franken
00:26:29: Ja, plus noch die Verfahrenskosten.
00:26:31: Also insgesamt eine Tausend Einhundert Franken und einen Stoffregister-Eintrag.
00:26:37: Okay immerhin aber... Oder findest du es?
00:26:42: Du willst rechtfertigen das Stoffmass?
00:26:45: Nein natürlich nicht!
00:26:46: Vor allem weil's hier ein so unklarer Fall ist oder weil er wirklich genau gewusst hat dass dort der Kids sind.
00:26:54: also er hätte wirklich damit rechnen
00:26:57: müssen.
00:26:58: Für mich klingt das mal wieder nicht nach einem Strafzelle, einfach so ... Ja.
00:27:03: Das schwere Tierleid geht einfach mal wieder unter?
00:27:06: Ja und es ist wirklich etwas Brutales.
00:27:09: Ich meine, ein Tieranfahren verstümmeln... Es ist wirklich furchtbar oder?
00:27:16: Ja, ich weiss auch von Leuten, die schon passiert sind, dass das sehr einfährt.
00:27:22: Also für jemanden, der es passiert ist, muss das schlimm sein.
00:27:27: schauen und zu lassen, weil die Tiere schreien.
00:27:30: Also das ist wirklich massiv.
00:27:33: Ja aber darum umso unverständlicher dass man so etwas in den Kauf nimmt.
00:27:37: Ich verstehe es nicht ja.
00:27:39: Besonders sergerlich ist jetzt auch noch in diesem Urteil wieder einmal oder in dem Strafbefehl muss man sagen, dass die Staatsanwaltschaft wieder eine Schmie von einer Fahrlässigkeit ausgeht.
00:27:51: Das ist für mich absolut
00:27:54: Es war ja vorsätzlich, er wurde schon gewarnt.
00:27:57: Dann kann man doch nicht mehr von Fahrlässigkeiten reden?
00:28:00: Ja
00:28:00: richtig!
00:28:00: Also eben schon das allgemeine Risiko, dass man weiss, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist.
00:28:07: Das würde eigentlich schon länger zum Eventualvorsatz annehmen also eben in Kauf nehmen aber geschweigen dann wenn es wirklich noch so eine konkrete Warnung gegeben hat.
00:28:16: Vorliegend wäre ein härtes Straf angezeigt gewesen.
00:28:22: Das ist einfach gefährlich.
00:28:25: Und wieder eine Frage, was lehrt man da daraus?
00:28:28: Bei so einem tiefen Straf, dass du doch dazu bewegen, dass jemand beim nächsten Mal wieder nicht heran schaut und hofft, dass man es nicht merkt?
00:28:37: Ja das Risiko besteht durchaus, weil die Strafe, die er überkommt, die siebenhundert Franken Buss, das ärgert einem zwar aber es fährt eben nicht wirklich ein und genau das ist gefährlich, oder?
00:28:51: Das, was einem noch nicht so dazu bewegt, das ernst zu nehmen.
00:28:58: Wir sind dann einfach etwas genervt ab dieser Busse.
00:29:03: Aber das eigentliche Thema hat man nicht verstanden.
00:29:06: Ich fühle mich von solchen Urteilen einfach so etwas, die verappelt werden.
00:29:11: Ich kann es nicht verstehen und wenn es ein Quatsch gewesen wäre, der verstümmelt wurde, hätte mir auch so eine geringe Strophe ausgesprochen.
00:29:19: Ja, das ist noch schwierig zu sagen.
00:29:22: Rekids haben jetzt rein vom Sympathie-Faktor her relativ hoch im Kurs, wenn sie ein Reptil betrifft oder eine Amphibien- ... Und
00:29:33: trotzdem leidet alle gleich?
00:29:35: Natürlich
00:29:35: genau!
00:29:36: Aber dann sieht man einfach die Unterschiede auch im Strafmass.
00:29:40: Kann sich das nicht erschlagen... Bei Haustierkatzen, die uns im Allgemeinen sehr nahe sind, ist es sicher auch etwas, das eher höher gewichtet wird.
00:29:51: Was aber dort v.a.
00:29:52: dazukommt bei den Haustieren, ist eben noch die Sachbeschädigung.
00:29:55: Die Tiere sind ja zwar keine Sachen mehr, aber die Tiere, die in fremdem Eigentum stehen und angefahren oder getötet werden, begot man trotzdem eine Sach-Beschädigung?
00:30:11: Also hat den Katzen der Bauern mehr gekostet als ein Rekid?
00:30:15: Ja, das hätte die Durchaus sein können.
00:30:20: Vor allem auch, weil neben dem strafrechtlichen Tabistand, Tierquälerei und Sachbeschädigung auch noch zivilrechtliche Ansprüche dazugekommen könnten.
00:30:30: Der Katsenhalter könnte zum Beispiel auch noch zu zivil rechtlichen Ansprüchen geltend machen.
00:30:39: Zwar Schadenersatz zum Beispiel auch bei Wiederrechtlichen Schaden sein.
00:30:49: Das heisst, dass bei Handlungskosten oder Einschläfen von einem verletzten Tier oder unter Umständen sogar den Zuchtwert, wenn es ein Zuchtkater war, einen Schadernersatzgeld machen kann.
00:31:03: und was noch speziell ist beim Heimtier ist v.a.
00:31:08: der Affektionswert Also der eine emotionale Wert, die das Tier für seinen Halter hatte.
00:31:16: Wie hoch ist so ein Affektionswert im Normalfall?
00:31:19: Es gibt auch noch solche etablierte Praxis dazu aber es kann unter Umständen schon mehrere Tausende Franken sein.
00:31:26: Und dazu kommt ja noch, dass es auch für einen Bauern nicht wirklich toll ist.
00:31:29: Es tut das Tiere im Heu zuhause, oder?
00:31:32: Ja, das ist so.
00:31:33: Das probiert man eigentlich zu vermeiden weil sie auch ein Gesundheitsgefahr darstellt.
00:31:39: Wenn du vermeidete Tiere im Futter drin hast, dann kann das zu Botulismus führen.
00:31:45: Das ist ein Bakterium, der starkes Nervengift produziert und bis zu einer Atemlehmung führt.
00:31:57: Wir hatten auch schon Fälle, die den ganzen Rinderhärten z.B.
00:32:00: gestorben sind wegen dem.
00:32:02: Es ist eigentlich auch wieder eine qualvolle Sterbe.
00:32:07: In der Folge, der von dem Ganzen.
00:32:08: Also ist alle Interessen vom Bauern hier besser her?
00:32:11: Absolut.
00:32:12: Unbedingt ja!
00:32:23: Der Fall ist ein Akt von Grausamkeit aus Gleichgültigkeit.
00:32:27: Das Tier stirbt nicht, weil wir ihm nicht helfen können, sondern weil jemand entschieden hat, nicht zu helfen.
00:32:35: Und vielleicht ist genau das
00:32:38: das beunruhigendste.
00:32:39: Dass es dir leider oft nicht aus Hass entsteht, sondern einfach aus Bequemlichkeit.
00:32:45: Ja, umfällig kann man ja nicht zu hundert Prozent ausschliessen.
00:32:49: Aber was jeder und jede kann machen ist verantwortlich zu übernehmen.
00:32:54: Und das ist die Pflicht bei jedem Bürger und jedem Bürgern.
00:32:57: Wenn ihr Land bewirtschaftet, mäht, bohigt, schafft weit und wusstet, dass die Tiere betroffen sind, haltet innen, informiert euch, nehmt auch Hilfe an!
00:33:11: Und wenn ihr seht, dass Regeln ignoriert werden, dann schaut bitte nicht weg.
00:33:16: Bietet Hilfe und meldet das auch.
00:33:19: Weil die Tiere selber haben einfach keine Stimme und oft hat es keinen zweiten Schoss.
00:33:32: Das war es, Tiercrame mit Wandamm.
00:33:34: Die Folge blutige Mord.
00:33:36: Ein Fall, der zeigt wie schnell die Linie ist zwischen Alltag- und vermeidbarem Tod.
00:33:43: Danke, dass Sie wieder dabei waren.
00:33:44: Ich bin Tiercrime mit Vandamme, ich bin Dami
00:33:49: und ich bin Tvani.
00:33:50: Danke, dass ihr uns zuhause seid!
00:33:52: Danke, das ihr mitdenkert, beobachtet und euch engagiert.
00:33:57: Wir freuen uns, euch als nächstes Mal wieder dabei zu haben.
00:34:01: Nicht vergessen – Tierleid von hier mit Gleichgültigkeit.
00:34:04: Bleibt bitte aufmerksam und sind bitte die Stimme für Tiere, die selber keine haben.
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